
| Erlebnisbericht Linthmarathon und Marathon SM |
| Montag, 10. Oktober 2011 um 19:58 Uhr | |
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Ich habe mich total gefreut auf den Linthmarathon. Strahlender Sonnenschein, gute Aussichten auf ein erfolgreiches Rennen, da ich in den letzten Wochen schon die Rennen in Niederbipp und Riehen gewonnen habe und die Aussicht auf eine Teilnahme an der ersten Nordic-Cross Schweizermeisterschaft. Aber gehen wir der Reihe nach. Als alle am Start standen und noch auf die letzten Fitnessläufer warteten, kam mein Vater noch vorbei und brachte mir eine Wasserflasche. (Danke, du hast mich gerettet!) Denn bei der Hitze wäre es sicher nicht gut gekommen einen Marathon ohne Wasser zu fahren. Dann ging das Rennen los. 7 Runden à 6km. Am Anfang waren wir eine recht grosse Gruppe, die nach und nach kleiner wurde. In der 2. Und 4. Runde gab es Zwischensprints mit Geldprämien. Bei denen ich jeweils nach ein paar Metern Sprint gemerkt habe, dass ich nicht mithalten konnte. Also versuchte ich einfach meine Kräfte zu sparen und an der Gruppe dranzubleiben. Nach 4 Runden war ich müde und konnte nur noch mit Mühe in der Gruppe bleiben. Da wir aber nur noch zu viert waren und die anderen auch müde waren, fiel das Tempo zusammen. So konnte ich die restlichen Runden noch überstehen. Dann kamen wir dem Ziel immer näher. Nach der Abfahrt zum Ziel wollte niemand so richtig führen. Karin übernahm den Part und wurde schlussendlich vierte. Lange wollte niemand den Sprint anziehen. Doch dann ging es los. Ich sprintete dem Ziel entgegen und versuchte immer noch schneller zu werden. Die Rechnung ging auf, ich siegte. Dafür musste ich anschliessend bei der Dopingkontrolle antreten. Wofür allerdings gar keine Zeit war, denn ich wollte ja noch beim Linthsprint und am Nordic-Cross Rennen teilnehmen. Dieses Nordic-Cross war gar nicht so einfach für mich, doch ich konnte mich für meine Schwester freuen. Sie hatte mich nach 1km (von 10km) überholt, hat dann noch viele andere überholt und kam als dritte ins Ziel. Danach konnte ich endlich die Dopingkontrolle erledigen und hatte anschliessend sogar noch Zeit für eine erfrischende Dusche bevor die Preisverleihung stattfand. Alles in allem war es ein toller, anstrengender, lustiger Tag! Rina |