|
Freitag Nachmittag. Ich erhalte ein SMS von Manuela, in dem steht, dass einige der Teilnehmer des Skitags wegen dem schlechten Wetter abgesagt haben. Manuela will wissen, was ich dazu meine. Als Mitglied des Skiclubs Zuchwil war ich schon bei jedem Wind und Wetter auf der Piste und habe geantwortet: Ich würde trotzdem gehen, bin aber auch für ein Alternativprogramm zu haben. Ich war dann etwas enttäuscht, dass kurz darauf das SMS kam: Der Skitag wird abgesagt, wir gehen stattdessen ins Sportzentrum Zuchwil - schwimmen und wellnessen. Am Samstag Nachmittag traf sich dann ein schönes Grüppchen des ICMs vor dem Sportzentrum. In der Herrengarderobe lernten wir, wie gefährlich Inlinen sei. Ein junger Mann, den wir nicht kannten, erzählte uns davon, dass er sein gesamtes Knie ruiniert habe beim Inlinen. Dass er dies einem der schnellsten Inliner der Welt erzählte, wusste er allerdings nicht.
Nach langen Diskussionen (Auf welcher Bahn will wer schwimmen? Schnelle Bahn, langsame Bahn, Plausch Bahn?) stürzten wir uns ins Wasser. Es gab die interssantesten Schwimmstile zu beobachten: Schnelle Speedskater mit kleiner Brille im Brustschwumm, Speedcrawlende Nellys, typische Kilometerschwimmerinnen, Freaks, die ihr eigenes Schwimmprogramm abspulten, Leute, welche die Schwimmbrille am Fussgelenk trugen
und sogar "Hundeschwimmrennen mit Paddles" waren zu sehen.
Nach einer gewissen Zeit verschob man sich in Richtung Wellnessbereich, wo mit viel Ausdauer gesprudelt, massiert und sonst noch allerlei ausprobiert wurde. Zusätzlich waren noch einige Nachzügler aus Magglingen dazugestossen, so dass unsere
Gruppe noch grösser geworden war. Einige junge Wildfänge wurden und wurden einfach nicht ruhig, da nützte alles schwimmen, tauchen und "töichle" nichts. Nach einer gewissen Wellnesszeit mussten Tabea und ich wieder weiter, während der Rest der Gruppe den Aufenthalt noch weiter genoss und danach dann zum Fondue wechselte.
Ich danke Manuela Nydegger für Ihren gewaltigen Einsatz. Sie hatte den ganzen Skitag organisiert, mit den Bergbahnen telefoniert und verhandelt, im Restaurant Plätze reserviert, mit mehrern Mails Werbung gemacht und informiert, kurzerhand alles abgesagt, eine Alternative organisiert und via Mail und SMS informiert und so einen genialen Anlass auf die Beine gestellt. MERCI, gerne wieder einmal! Und ich freue mich jetzt schon auf den Skitag 2013 :-)

|